Neue Satzung des Familien-Sportbundes Minden e. V. - § 12 Mitgliederversammlungen und Wahlen

§ 12 Mitgliederversammlungen und Wahlen

  1. Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Familien-Sportbund Minden e.V.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter  bestimmt den Protokollführer.
  3. Die Mitgliederversammlung hat jährlich im ersten Quartal stattzufinden. Die Einberufung erfolgt spätestens einen Monat vor der Versammlung durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder seitens des Vorstandes unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Diese wird vom Vorstand festgelegt. Anträge für die Mitgliederversammlung sind spätestens drei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind für alle Mitglieder bindend.
  4. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

    a.    Entgegennahme der Jahresberichte und des Finanzberichtes des Vorstands für das vergangene Geschäftsjahr

    b.    Entgegennehme des Berichtes der Finanzprüfer

    c.    Aussprache zu den Berichten

    d.    Entlastung des Vorstandes und der Finanzprüfer

    e.    Wahl des Wahlleiters

    f.    Wahl des Vorstandes und der Finanzprüfer

    g.    Bestätigung des von der Jugendgruppe gewählten Jugendwartes

    h.    Beschluss über den vom Vorstand vorgelegten Haushaltsplan, Beiträge, Gebühren und Umlagen für das laufende Geschäftsjahr

    i.    Beschlussfassung über vorliegende Anträge

    j.    Unwiderruflicher Beschluss bei allen gemäß § 9 (4) vorgelegten Einsprüchen

    k.    Beschluss über die Jugendordnung

  5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn ein Viertel der Mitglieder eine solche beim Vorstand unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt oder wenn der Vorstand es im Interesse des Vereins für erforderlich hält.
  6. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Dieses ist vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle vom stellvertretenden Vorsitzenden zu unterschreiben.
  7. Stimmrecht haben alle Mitglieder nach Vollendung des 18. Lebensjahres, jedoch darf die Mitgliedschaft nicht ruhen und nicht vorläufig sein.
  8. Soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, beschließt oder wählt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder öffentlich durch Handzeichen. Nur auf Antrag werden Beschlüsse oder Wahlen geheim durch Wahlzettel entschieden. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.